Blutegeltherapie

 

Bei der Therapie mit Blutegeln handelt es sich um ein sehr altes und traditionelles Naturheilverfahren, dass bereits vor rund 3000 Jahren zum Einsatz kam. Während diese Form der Behandlung im humanbereich z.B. bei der Behandlung von Arthrose bereits relativ verbreitet ist, so ist sie vielen Tierhaltern bisher noch relativ unbekannt.

 

Der medizinische Blutegel ("Hirudo medicinalis")  gehört zur Familie der blutsaugenden Ringelwürmer und ist sogar mit dem uns bekannten Regenwurm verwandt. In der Natur kommen die braun-grünen Tierschen vor allem in kleineren stehenden Gewässern, wie Seen und Tümpel vor. An jedem ihrer Enden verfügen sie über zwei Saugnäpfe, mit denen sie sich am Untergrund anhaften können. 

 

Mit rund 240 kleinen, scharfen Kalkzähnchen beißen die Egel sich beim Saugvorgang durch die Haut ihrer Wirte. Gleichzeit geben sie dabei ihren Speichel ab, der nach wissenschaftlichen Studien ca. 30 charakterisierte Wirkstoffe mit verschiedenen pharmakologischen Eigenschaften enthält. Aus diesem Grund wird der Blutegel als Fertigarzneimittel eingestuft und unterliegt den strengen Anforderung die an zulassungspflichtige Arzneistoffe gestellt werden.

 

Die Wirkstoffe des Speichels können entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd sein, zudem regen sie den Lmyphfluss und die Blutbildung an und tragen so zu einem gesunden Immunsystem bei. In Folge der verbesserten Stoffwechselsituation können auch chronische Erkrankungen wie z.B. Arthrose oder Hufrehe positiv beeinflusst und nachhaltig beeinflusst werden.

 

Link: Studie des DHG zur Blutegeltherapie bei Hufrehe

 

 

Termine:

 

Die ersten Termine finden voraussichtlich im April diesen Jahres statt, nähere Infos folgen.